Ralph Dutli
© Catherine Dutli-Polvêche

Nächste Termine

25. Oktober: Heidelberg
11. November: Gaggenau
24. November: Elmau

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Im Wallstein Verlag erschienene Bücher von Ralph Dutli

Ralph Dutli im Wallstein Verlag (Autorenseite).
Das sind meine nunmehr 11 Bücher beim Wallstein Verlag.

Alle wunderbaren Buchumschläge stammen von der Grafikerin Susanne Gerhards, Düsseldorf!

Im März 2021 erscheint im Wallstein Verlag der Marina-Zwetajewa-Band
Lob der Aphrodite
Gedichte von Liebe und Leidenschaft
Aus dem Russischen übertragen und mit einem Essay von

Online Lesung
am 11.03.2021 auf dem YouTube-Kanal der Stiftung Lyrik Kabinet

Im August 2020 erscheint im Wallstein Verlag mein neues Buch:
Das Gold der Träume
Kulturgeschichte eines göttlichen und verteufelten Metalls

Vorablesung (Rhein-Neckar-Fernsehen [RNF], 14. Juni 2020)

Besprechung Rhein-Neckar-Zeitung 10./11. Oktober 2020

Im Film „Stein – Wort – Musik“ (2021) des Saxophonisten und Klarinettisten Matthias Dörsam liest Ralph Dutli Gedichte aus dem Zyklus Salz zu Salz. Der Film verbindet die drei Künste Bildhauerei (Martin Hintenlang), Lyrik (Ralph Dutli) und Musik (Matthias Dörsam) zu einer eigenwilligen Symbiose, hier der YouTube-Link (46 Minuten 33 Sek.).

Deutscher Sprachpreis 2021 der Henning-Kaufmann-Stiftung
Preisverleihung am 24. September 2021 in Wittenberg

FAZ vom 29. Juni 2021, Feuilleton, S. 9:
Sprachmächtig in jeder Hinsicht – Ralph Dutli wird für seine Verdienste um die deutsche Sprache geehrt:
Der in Heidelberg lebende, 1954 in Schaffhausen geborene Schweizer Autor, Lyriker und Übersetzer erhält den diesjährigen, mit fünftausend Euro dotierten Deutschen Sprachpreis. Seine Sprachkraft und Sprachkunst, argumentiert die Jury, zeigten sich sowohl in seinen Übersetzungen aus dem Französischen, dem Okzitanischen und vor allem dem Russischen als auch in Dutlis eigenen literarischen Werken. Die umfassen Romane, Gedichte sowie literatur- und kulturhistorische Bücher. Die Henning-Kaufmann-Stiftung, die den Deutschen Sprachpreis auslobt, wird Dutli ihre Auszeichnung am 24. September in Wittenberg übergeben.

Dankesrede, gehalten am 24. September 2021 in Wittenberg.

Erich Fried Preis 2018 der Internationalen Erich Fried Gesellschaft (Wien) und des Österreichischen Bundeskanzleramtes, Sektion Kunst und Kultur

Dankesrede, gehalten am 25. November 2018 im Literaturhaus Wien.

Das eine hat das andere befruchtet und notwendig gemacht, und das eindeutige Etikett – überflüssig. Gibt es einen Zusammenhang? Aber ja. Die Leidenschaft für die Sprache, die selbst ein buntes Tier ist. Es gibt keine Nebenwerke, nur Herzblutprojekte. Bücher haben eine Seele. Jedes von ihnen.

Literaturblatt für Baden-Württemberg (Jan./Febr. 2016): „Schreiben als Traum und Risiko – Ein Porträt des Schriftstellers, Herausgebers und Übersetzers Ralph Dutli“. [PDF]

Mein bisher erfolgreichstes Buch ist der Roman Soutines letzte Fahrt. Er wurde in mehrere europäische Sprachen übersetzt und mit drei Literaturpreisen ausgezeichnet.

Soutines letzte Fahrt

Das Leben des Malers Chaim Soutine (1893–1943) wird zum Anlass für eine Parabel des menschlichen Lebens: „Ein Roman über Kindheit, Krankheit und Kunst. Über die Wunden des Exils, die Ohnmacht des Buchstabens und die überwältigende Macht der Bilder.“

Der Roman Die Liebenden von Mantua erkundet „die Liebe seit 6000 Jahren“:

Die Liebenden von Mantua

Ein Roman über die Erdbebenzonen des Lebens, über eine neue Liebesutopie, über Religion und Renaissance, den unsicheren Status der Wirklichkeit und die unheimliche Macht der Schrift.

Kleine Kulturgeschichten

Die Kleinen Kulturgeschichten sind meine Longseller: Nach dem pflanzlichen Element des Olivenbaumes (Liebe Olive) und dem animalischen der Honigbiene (Das Lied vom Honig) folgt mit dem dritten Teil Das Gold der Träume das mineralische Element: Gold, in Religionen und Mythen, in Märchen, Kunst und Literatur. „Gold ist das Paradox schlechthin. Gold ist Gift und Gnade, Geißel und Glück.“ Die Trilogie vereint eine Geschichte der menschlichen Kultur aus Jahrtausenden, in prägnanten Episoden erzählt.

Meine eigene Lyrik – in den Gedichtbänden Notizbuch der Grabsprüche, Novalis im Weinberg, Salz – wird durch zahlreiche in den letzten Jahren entstandene Gedichte ergänzt und irgendwann gesammelt erscheinen. Es gibt verschiedene Leseproben auf meiner Website.

Poesie unterwegs

Diese Gedichte – „Neun Oliven“ aus Notizbuch der Grabsprüche, „Liebesbeschwörung“ und „Salzzauber“ aus Salz – sind Teil der Aktion Poesie unterwegs der UNESCO City of Literature Heidelberg: Gedichte und Kurzprosa von Heidelberger Autorinnen und Autoren sind auf Seitenscheiben von Straßenbahnen im Verkehrsnetz der Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe zu lesen. Mehr zu Poesie unterwegs auf: www.cityofliterature.de

Trilogie des 13. Jahrhunderts

Vielleicht denke ich in Trilogien? Ein abgeschlossenes Projekt ist die Kleine Trilogie des 13. Jahrhunderts: Fatrasien, Das Liebesbestiarium und Winterpech & Sommerpech. Mit bisher unbekannten, in 750 Jahren erstmals aus dem Altfranzösischen übersetzten Texten will ich ein bizarres, fremdes und zugleich verblüffend modern anmutendes literarisches Mittelalter zeigen.

Ossip Mandelstam - Die Gesamtausgabe

Das übersetzerische Werk ist selbstverständlich Teil meines Gesamtwerks. Auch hier gibt es eine Art Trilogie: der russischen Poesie des 20. Jahrhunderts. Die Ossip-Mandelstam-Gesamtausgabe in zehn Bänden, meine Biographie über diesen Dichter, diverse Essay-Bände gehören für mich zum Kern meines Schaffens, sie bezeichnen die „Entdeckung einer poetischen Welt“, eines der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts.

Die russische Dichterin Marina Zwetajewa, eine der großen Liebenden der Weltliteratur, habe ich in mehreren Bänden vermittelt. Und die Gedichte und Essays des Literaturnobelpreisträgers Joseph Brodsky haben meine Übersetzerpoetik wie meine eigenen literarischen Essays – im Band Nichts als Wunder – entscheidend bereichert.

Nichts als Wunder

Weitere Infos: Ralph Dutli auf Wikipedia

Unter freiem Himmel

Am 17. Februar 2017 wurde in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe die Ausstellung

Unter freiem Himmel
Landschaft sehen, lesen, hören

eröffnet (zu besichtigen bis 27. August 2017). Dreiundfünfzig Autoren wurden gebeten, zu je einem Landschaftsgemälde der Karlsruher Sammlung einen Text zu schreiben.

Meinen Text „Violette Brotlaibe, halluzinogene Eissorten, gestrandete Wale“ zu Alexej Jawlenskys Bild „Oberstdorfer Landschaft“ (1912) habe ich am Eröffnungsabend vorgetragen. Im Blog des Kerber Verlages, Bielefeld, wo der (prächtige) Ausstellungskatalog erschienen ist, kann man den Text nachlesen.

Ralph Dutli - Alexej Jawlensky

Das Bild ist Teil der Sammlung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.