Termine & Lesungen

Granada Book Fair, 24. April 2023
Granada Book Fair, 24. April 2023

HEIDELBERG, 5. Juli 2025, 15.15 Uhr, Wiederholung 17.00 Uhr

Neue Universität am Universitätsplatz, Hörsaal 07

Lesung aus Richard de Fournival Das Liebesbestiarium und Gedichte der okzitanischen Troubadours („Der Troubadour als Tier") im Rahmen des 12. Mittelaltertages Universität Heidelberg zum Thema „Tiere im Mittelalter“.

„Den besonderen Reiz dieses Bestiariums macht es aus, dass es prunkt mit seiner Parade leuchtender Beispiele aus der Tierwelt, durch verblüffende, zarte, poetische, zuweilen verstörende, drastische Bilder. Richard de Fournivals Liebesbestiarium - der schönste Liebeszoo, den das französische Mittelalter der Weltliteratur geschenkt hat.“

HEIDELBERG, 6. Juli 2025, 11.00-13.00 Uhr

halle02, Zollhofgarten 2

Lesung von Heidelberger Autoren im Rahmen von feeLit-Internationales Literaturfestival Heidelberg 2025 unter dem Motto „That's how the light gets in“.

Ich lese Gedichte aus dem Zyklus „Tintenfische für Joseph“ meines neuen Gedichtbandes Alba (Wallstein Verlag).

„wir sind gern frei, nicht Festgepinnte / wir sind das Herz – eine zarte Korinthe / wir legen die Spur hinein: in eure Labyrinthe / O Tinte! Tinte! Tinte! / wir zeichnen ins Meer / unsere durchsichtigen Zeichen / ein jeder für sich aber für alle / das wird fürs erste reichen“ („Jetzt als vorläufiger Tinten-Rap“, in Alba)

MONTABAUR, 18. Juli 2025, 18 Uhr

Nassauische Sparkasse, Konrad-Adenauer-Platz 4

Lesung aus dem Buch Das Gold der Träume. Kulturgeschichte eines göttlichen und verteufelten Metalls im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz zum Thema „Forever Young?“. Teil des Programms Denkbares.

„Gold ist das Paradox schlechthin. Gold ist Gift und Gnade, Geißel und Glück.“

HEIDELBERG, 25. Juli 2025, 18 Uhr

Karlstorbahnhof, Marlene-Dietrich-Platz 3, großer Saal

Jubiläumsfeier „20 Jahre UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ (Fest der kulturellen Vielfalt). Bühnenprogramm mit diversen Akteuren. Ich lese Gedichte aus meinem neuen Band Alba (Wallstein Verlag) und Übertragungen von Gedichten von John Donne und Ossip Mandelstam. (Festprogramm am 25. Juli 2025 – Kurzinterviews mit Persönlichkeiten aus Politik und Kultur zum Thema „Kulturelle Vielfalt“ in Heidelberg)

HEIDELBERG, 5. August 2025, 19 Uhr

Montpellier-Haus, Kettengasse 19

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Literatur am Sommerabend - Lesung aus Jean Giono, „Provence“ (Matthes & Seitz Verlag). Deutscher Text gelesen von Matthias Paul, französischer Text gelesen von Ralph Dutli.

FREIBURG (im Breisgau), 24. Oktober 2025, 20 Uhr

Humboldtsaal im Freiburger Hof

Unter dem Titel Kalt ist der Rose im Schnee. Armenien und Ossip Mandelstam lese ich Gedichte und Prosa des russisch-jüdischen Dichters zu seiner „armenischen Passion“, seiner Faszination durch das alte Kulturland Armenien, das ihm 1930, als er bereits politisch verfolgt war, bei einer Reise in den Kaukasus „einen einzigen zusätzlichen Tag“ schenkte. Das Streichquartett Ekaterina Tsyrempilova (Violine), Zsuzsanna Nagy (Bratsche), Lusine Arakelyan (Violoncello), Maia Koberidze (Violine) spielt Werke der armenischen Komponisten Ruben Altunyan, Komitas Vardapest und Aram Chatschaturjan.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Marina-Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg und dem Projekt »FEAR-LESS-HOPE« - (Exil-)Russland und Armenien».

SCHAFFHAUSEN, 8. März 2026, 14 Uhr

Museum Stemmler, Sporrengasse 7

Ich lese aus meinem Buch Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene (Wallstein Verlag, Göttingen 2012, 8. Auflage 2022) in der Ausstellung der Künstlerin Barbara Signer im Rahmen der „Kunstkästen Schaffhausen“ (Kuratorin Marianne Burki). Danach ein Gespräch mit Barbara Signer über Natur und Kultur.

Zahlreiche Geistesmenschen, von der Antike bis zur Gegenwart, sind passionierte Imker und Bienenzüchter gewesen: der römische Dichter Vergil und der Kirchenvater Augustinus, der Comic-Erfinder Wilhelm Busch, der russische Literaturgigant Lew Tolstoj und die amerikanische Dichterin und Feminismus-Ikone Sylvia Plath und viele andere mehr. Die Dichter von Pindar und Horaz bis Hölderlin, Emily Dickinson, Mandelstam und García Lorca haben sich mit der Biene verglichen. Rilke bezeichnete die Dichter als die „Bienen des Unsichtbaren“. Sie hatten seit jeher ein besonderes Verhältnis zur Honigbiene, weil sie die Kraft zur Verwandlung verkörperte, die erstaunliche Fähigkeit, aus dem Nektar durch eigenes Zutun etwas Neues und Haltbares zu schaffen. Sie war schlicht das Emblemtier von Poesie und Kultur. (Aus: Das Lied vom Honig)

MANNHEIM, 21. März 2026, 11 Uhr

Dalbergsaal im Dalberghaus N3, 4

Nach dem 500. Geburtstag 2024 eine Veranstaltung zum 460. Todestag der berühmten französischen Renaissance-Dichterin Louise Labé (1524 bis 1566): Ich lese meine Gedichtübertragungen und solche von Rainer Maria Rilke und Paul Zech, sowie Übertragungen von Gedichten von Clément Marot und Pierre de Ronsard. Die Sopranistin Clémence Boullu und der Pianist J. Marc Reichow bringen Vertonungen des in Auschwitz ermordeten Komponisten Victor Ullmann und Maurice Ravel zu Gehör. Eine Kooperation von KlangForum Heidelberg, Institut Français Mannheim und Stadtbibliothek Mannheim, im Rahmen von „Metropolpoesie 2026“ zum Welttag der Poesie.

Man sieht doch sterben alles, was es gibt, / die Seele fein muss aus dem Leib entweichen: / Ich bin der Körper, du – ans Bessere reichend, / wo bist du nur, o Seele, so geliebt?

KREMS AN DER DONAU, 18. April 2026, 13 Uhr 30

Artothek Niederösterreich, Steiner Landstraße 3/2.OG

Im Rahmen von „Literatur und Wein 2026. Das internationale Kulturenfestival“, veranstaltet vom Literaturhaus Niederösterreich, lese ich Gedichte aus meinem Band „ALBA“ (Wallstein Verlag). Moderation und Gespräch: Christoph W. Bauer. (Autor:Innen 2026)

Salzzauber / als seine Kerze erlosch / schrieb ein portugiesischer Dichter / sein Gedicht im Licht / der Augen seiner Katze weiter / ein liebliches und feines Licht / (aber manche glauben’s nicht!) // salze die Kerze! / salze die Katze! / dann stehst du hundert Jahr / im Licht!

HÖHR-GRENZHAUSEN (Westerwald), 16. Juli 2026, 19 Uhr

Evangelisches Gemeindezentrum, Kirchstraße 7

Ich lese aus meinem Buch Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene (Wallstein Verlag, Göttingen 2012, 8. Auflage 2022). Eine Veranstaltung in der Reihe denkbares.org im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz.

Die Symbolkraft der Honigbiene ist eine Menschheitskonstante. Die Biene gab Anlass zu religiösen Riten, Aberglauben und Wundergeschichten. Sie stand für Gemeinschaftssinn, Selbstaufopferung, Zukunftsvorsorge, durchdachte Ordnung, Reinheit, Fleiß und Fülle. Aber auch: für Magie und Prophetie, Seele und Inspiration.