Bahnhofskonzert

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Bahnhofskonzert
Ralph Dutli (Hrsg.)
Bahnhofskonzert

Das Ossip-Mandelstam-Lesebuch
Anthologie

Übersetzt von Ralph Dutli

Taschenbuch
S. Fischer Verlage, Frankfurt am Main 2016
Lange Zeit verschloss das „Jahrhundert der Wölfe“ den Zugang zu Ossip Mandelstam. Sein Werk, ein Meilenstein der Weltliteratur, blieb in Russland bis in die 80er Jahre verboten. Für den deutschsprachigen Leser machte es Ralph Dutli mit seiner zehnbändigen Ausgabe im Ammann Verlag auf mustergültige Weise zugänglich. Mit viel gelobten Übersetzungen, präzisen und ausführlichen Kommentaren und glänzenden Nachworten erschloss er uns einen bis dahin Unbekannten.

In diesem Band zieht Ralph Dutli eine Summe seiner Arbeit: Entstanden ist ein lebendiges Porträt Ossip Mandelstams aus Gedichten, Geschichten, Essays und Erinnerungen: der Gesang des „modernen Orpheus“ (Joseph Brodsky). Eine Einladung zum Staunen.
„Ossip ist ein Schrank voller Überraschungen.“

Anna Achmatowa

Pressestimmen

„Das Lesebuch lädt zum Kennenlernen und Wiederentdecken dieses großen Schriftstellers ein, wobei nicht nur der Lyriker, sondern auch der Essayist und Prosaist Mandelstam hier zu Wort kommt. Dutli beweist mit der Sammlung nicht nur seine Liebe und seine enorme Kenntnis des Autors, sondern er setzt ihm auch ein kleines Denkmal.“

Stefan Tuczek, www.literaturkritik.de, 24. Februar 2016,
(„Gesänge eines modernen Orpheus“) Rezension Literaturkritik.de

„Nach dem Gesamtwerk in zehn Bänden (1985 bis 2000 im Züricher Ammann Verlag) und dem fundamentalen Kompendium Meine Zeit, mein Tier. Ossip Mandelstam. Eine Biographie (2003 bei Ammann) brachte Ralph Dutli zum 125. Geburtstag Mandelstams bei Fischer ein Lesebuch mit Gedichten, Geschichten, Essays, Erinnerungen und Briefen des Dichters unter dem Titel Bahnhofskonzert heraus. Es ist ein Geschenk für alle Freunde Mandelstams, das rundum gelungen ist.“

Karlheinz Kasper, Osteuropa Heft 1, 2016

„...In einer zweiten Publikation, dem Lesebuch ‚Bahnhofskonzert‘, legt Dutli die wichtigsten Mandelstam-Texte vor. In diesem Lesebuch wird die überragende literarische Gestalt Mandelstams auch für die deutschsprachigen Leser fassbar.“

Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung, 16. Juli 2016