Wir machten einen Spaziergang:
die Kinder, Mandelstam, ich. Ich führte Alja und Andrjuscha
an der Hand, Mandelstam ging allein. Zuerst war alles schön,
wir lagen im Gras, gruben im Lehm. Gruben Löcher. Wir
gruben uns zueinander durch, und wenn unsere Hände
sich trafen, lachten wir eigentlich lachte nur er.
Ich spielte, wie immer, nur seinetwegen...
Nach Hauuuse!
Hier muß ich beifügen,
daß Mandelstam von überall seis
vom Friedhof, vom Spaziergang, vom Jahrmarkt immer
nach Hause wollte. Und immer eher als der andere (ich).
Und von zu Hause unabänderlich immer
fort. Ich glaube, Humor beiseite, daß er, wenn er
nicht schrieb (und nicht schrieb er immer, das heißt:
einmal in drei Monaten ein Gedicht) sich schwertat.
Mandelstam konnte ohne Gedichte auf dieser Welt nicht dasitzen,
nicht gehen nicht leben.
Marina Zwetajewa,
Paris, 1931