Никто ничего не отнял!
Мне сладостно, что мы врозь.
Целую Вас – через сотни
Разъединяющих верст.

Я знаю, наш дар – неравен,
Мой голос впервые – тих.
Что Вам, молодой Державин,
Мой невоспитанный стих!

На страшный полет крещу Вас:
Лети, молодой орел!
Ты солнце стерпел, не щурясь, –
­Юный ли взгляд мой тяжел?

Нежней и бесповоротней
Никто не глядел Вам вслед ...
Целую Вас – через сотни
Разъединяющих лет.
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KEINER HAT ES JE überwunden!
Wie schön sind wir zwei uns – fremd.
Ich küsse dich – über Hunderte
Wersten von dir getrennt.

Ungleich sind, ich weiß, unsere Gaben,
Meine Stimme zum erstenmal – still.
Ist dir, du mein junger Derschawin,
Mein Vers nicht zu ruppig, zu schrill?

Für den schrecklichen Flug gesegnet:
Junger Adler, zum Himmel gekehrt!
Die Sonne ertrugst du, ohne Regung –
Mein Blick ist dir plötzlich zu schwer?

So zärtlich und unwiderrufen
Hat dir noch keiner nachgeblickt ...
Nimm diesen Kuß – über Hunderte
Trennender Jahre geschickt.


   Marina Zwetajewa,
12. Februar 1916



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